Wir würden uns freuen, Sie als Gast bei folgenden Veranstaltungen begrüßen zu dürfen

Eine Übersicht über die einzelnen Termine und die Eintrittspreise finden Sie unter "Events"

Unser Ort. Unser Wein. Unsere Madonnen 

Ein Spaziergang durch den Ortskern Retzbachs am 22.09.2024

Der Wallfahrtsort Retzbach besticht durch „zahlreiche Baudenkmäler und geschützte Bauteile wie Hausmadonnen, Torbögen oder Hofmauern“  (aus der Bekanntmachung der Erhaltungssatzung für den historischen Ortskern von Retzbach). Auf einem kleinen Spaziergang durch diesen historischen Ortskern wird Manfred Lauter auf manch verstecktes Architekturdetail an den alten Wohnhäusern des Bauern- und Häckerdorfes aufmerksam machen und  Rainer Maas über die Ikonografie von ausgewählten Marienfiguren sprechen. 

Und wie es sich für einen Weinort gehört, schenken wir Ihnen an fünf Genuss-Stationen Retzbacher Wein ein und lassen die Winzer zu Wort kommen.

Der Spazierweg ist kurz, doch wird der Rundgang sicherlich zwei bis drei Stunden dauern, wobei es kaum Sitzgelegenheiten gibt. Die Veranstaltung ist für Menschen mit Gehbehinderungen nur bedingt geeignet.

Eine Anmeldung zu diesem Rundgang ist erst ab 12. August möglich.


Ausstellung

Es ist bereits gute Tradition, dass alle zwei Jahre der Retzbacher Künstler Jonny Schindler im Historischen Rathaus seine neuen Bilder ausstellt. Gezeigt werden ausschließlich Arbeiten aus den beiden letzten Jahren. Die Aquarellbilder wurden in unterschiedlichen Techniken ausgeführt und konzentrieren sich in erster Linie auf Landschaftsdarstellungen (Wasser, Wald), wenige Ausnahmen befassen sich mit gegenständlichen Motiven. 

Wie immer können alle Bilder auch käuflich erworben werden, wobei Jonny Schindler den Reinerlös, ebenfalls wie immer, an verschiedene soziale Einrichtungen spenden wird.
 

Vernissage (für geladene Gäste) 

Freitag, 04. Oktober, 19.00 Uhr 

Laudatio durch Prof. Klaus Brehm 
 

Ausstellung geöffnet 

Samstag, 05. Oktober,  14.00 – 17.00 Uhr 

Sonntag, 06. Oktober,  10.00 – 18.00 Uhr 

Der Künstler ist an beiden Tagen anwesend 

No Nonsense Band 

Der Tanz auf dem Vulkan:

Krieg, Revolution, Inflation. Auto, Bauhaus, Bubikopf. Charleston, Dixie, Swing.

Hören wir uns zurück in eine unvorstellbare Zeit der Widersprüche und Aufbrüche, der Not und des Luxus´, der trostlosen Tage und rauschhaften Nächte, des Zusammenbruchs des Alten und der Undeutlichkeit des Neuen. 

Die drei Herren mit Dame der No Nonsense Band lassen zumindest die goldenen Zeiten wiederaufleben und feiern eine Jazz-Party, die es in sich hat. Die vier Vollblutmusiker, die sich im Jazz-Studium an der Musikhochschule Würzburg kennen gelernt haben, zaubern romantische Swing-Balladen ebenso aus dem Tweed-Hut wie schweißtreibende Uptempo-Kracher, die jeden Tanzboden zum Beben bringen würden und bringen  die Klassiker aus den besten Tagen des Jazz zurück aufs Parkett!

In ungewöhnlicher Besetzung (Drei Bläser, Kontrabass, Gesang) und mit maßgeschneiderten Arrangements entsteht ein unverkennbarer Bandsound, der den wohlbekannten Hits aus jener Ära neuen Schliff verpasst und so manch vergessene Dixieland-Perle von ihrer Staubschicht befreit. Also – the Roaring Twenties are back!


Autorenlesung

Deckname Antenne,  Als Journalist im Visier der Stasi 

 

Als Eberhard Schellenberger 1984 mit seiner Frau das erste Mal privat eine Brieffreundschaft  in der DDR besuchte, heftete sich die Staatssicherheit an die Fersen des damaligen BR-Jungjournalisten. Nach dem Mauerfall tauchten Akten der Staatssicherheit über Schellenberger auf.  Auf 400 Seiten fanden sich neben fast schon Skurrilem auch viel Perfides und es wird ihm klar, dass er in der DDR oft wie ein Staatsfeind behandelt wurde. Die Stasi hörte Telefonate ab und dokumentierte sie ebenso wie mitgeschnittene Radiosendungen. Bei allen Besuchen in Suhl wurde Eberhard Schellenberger lückenlos überwacht, es entstanden minutengenaue Protokolle, die beispielhaft im Buch dokumentiert werden. 

Eberhard Schellenberger: „Ich habe dieses Buch auch für die inzwischen nachgewachsene Generation geschrieben, denn auf diese wirken diese Geschichten und Erlebnisse aus der Mitte Deutschlands völlig unwirklich und unbegreiflich“. 

Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit dem Team der Pfarrbücherei Retzbach statt.

Allegro ma non troppo 

„Hörst es?“

Weihnachtliche Lieder aus Franken und der ganzen Welt 


Am Nikolaustag kommt es zu einem Wiedersehen und –hören mit der Gruppe „Allegro ma non troppo“, die im Oktober letzten Jahres unseren Veranstaltungsreigen eröffnet hat. Diesmal widmen sich die vier Musikerinnen und Musiker ganz der Weihnachtszeit. Bei ihrer Suche nach Liedern wurden sie in Südamerika und auf dem Balkan ebenso fündig wie in Kirchenbirkig in der Fränkischen Schweiz oder in Waldberg/ Rhön. Und nicht nur mit der Auswahl der Lieder erinnert die Gruppe an die verschiedenen Weihnachtstraditionen in anderen Ländern, sondern auch mit Texten und kurzen Geschichten. So zaubert „Allegro“ eine besinnliche und feierliche Vorweihnachtsstimmung und entlässt das Publikum heiter und beschwingt in eine bunte, lebendige Adventszeit.


Neujahrskonzert

„Dass ich Eins und doppelt bin“ 

 

Gönnen Sie sich zum Jahresbeginn einen absoluten künstlerischen Hochgenuss. Die beiden studierten Sopranistinnen Katja Woitsch und Stephanie Simon nehmen Sie zunächst mit auf eine musikalische Reise in die Romantik.

In einem zweiten Teil wird der Abend aufgelockerter und populärere Opernmelodien werden zu Gehör gebracht. Begleitet werden die beiden Damen von dem Pianisten Philip Dahlem, der ein besonderes Interesse an Kammermusik zeigt. Sein sehr vielfältiges Repertoire umfasst allerdings auch die musikalische Interpretation von Literatur.